Erhöhung der Netzentgelte

Im kommenden Jahr werden die Netzentgelte und damit die Strompreise deutschlandweit steigen. Die vier Übertragungsnetzbetreiber Tennet, Amprion, 50Hertz und TransnetBW kündigen eine Erhöhung der Preise zwischen 5 und 80 Prozent an. Von der Erhöhung betroffen sind circa die Hälfte der deutschen Haushalte.

Als Grund für die Erhöhung werden vor allem die steigenden Redispatchkosten angegeben (1).


Was ist ein Redispatch?

Beim Redispatch greifen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) in die Erzeugungsleistung von Kraftwerken ein, um Leitungsabschnitte vor einer Überlastung bzw. Engpässen zu schützen (2). Hierbei wird nicht nur die eingespeiste Menge Strom verändert sondern auch die örtliche Verteilung (3). 

Wir empfehlen Stromkunden Folgendes zu beachten:

Spitzenlasten vermeiden
Ein gleichmäßiger Stromverbrauch kann helfen, Geld zu sparen. Vermeiden Sie Strompeaks.

Sparen Sie mit dem richtigen Zählertyp
Machen Sie vor Projektstart eine Hochrechnung Ihres Stromverbrauchs und wählen Sie anschließend den zu Ihrem Projekt passenden Zählertyp.

 

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Quellen

(1) vgl. Strom-Report vom 26.09.2016: "Netzentgelte steigen 2017 deutschlandweit"
     http://strom-report.de/strompreise/

(2) vgl. Bundesnetzagentur, Redispatch, Stand: 08.08.2016,  
     http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_
     Institutionen/     Versorgungssicherheit/Stromnetze/Engpassmanagement/Redispatch/
     redispatch-node.html

(3) vgl. Bericht BDEW, „Redispatch in Deutschland„ Berlin, 09.08.2016
     https://www.bdew.de/internet.nsf/id/20160629-fakten-und-argumente-redispatch-in-
     deutschland-de/$file/Fakten%20und%20Argumente%20-%20Redispatch%20in%
     20Deutschland.pdf