Strompreise steigen weiter

Der Strompreis in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Grund dafür ist unter anderem die Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)-Umlage. Die Umlage ist 2017 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Das bedeutet, dass Verbraucher in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen müssen.

Die EEG Umlage gilt als einer der teuersten Faktoren des Strompreises. Die im Jahr 2000 entstandene Umlage, finanziert den Ausbau erneuerbarer Energien. Ziel ist es das Stromangebot aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 auf mindestens 35 Prozent zu erhöhen. Die eigentlichen Energiekosten machen nur etwa ein Viertel des gesamten Strompreises aus.

Stecker mit Geldscheinen
Strompreise 2017

Zusammensetzung des Strompreises

Die Strompreise setzen sich aus drei Komponenten zusammen:

· Preise für die Stromerzeugung, Beschaffung, Lieferung
· Preise für die Nutzung der Stromnetze
· Diverse Abgaben, Umlagen und Steuern

Abgaben, Umlagen und Steuern bestimmen mit 55 Prozent den größten Teil der Preise. Der Staat verdient damit den Löwenanteil. Neben Umsatzsteuer, Stromsteuer erhebt er eine Konzessionsabgabe, die aktuell 5,7 Prozent ausmacht. Diese Abgabe wird für das Wegerecht zum Bau und Betrieb von Leitungen erhoben. Darüber hinaus gibt es einen ganzen Katalog an Umlagen, die von Haushalten und Unternehmen zu zahlen sind. Mit 2,8 Prozent des Strompreises finanziert der Fiskus den Kraft-Wärme-Kopplung-Zuschlag (KWK), die Umlage nach §19 Netzentgeldverordnung (NEV), die Offshore Haftungsumlage und die Umlage für abschaltbare Lasten (AbLa) nach §18 AbLa. Auf das Nutzungsentgelt entfallen fast 26 Prozent. Es ist ein gesetzlich reguliertes Entgelt, das von Stromnetzbetreibern für die Durchleitung von Strom durch ihre Netze zu den Verbrauchern erhoben wird.

Der Preis für Stromerzeugung wird zum Großteil an Strombörsen bestimmt. Strombörsen sind Großhandelsmärkte für Strom, an denen Energieerzeuger und -versorger Strommengen verkaufen und einkaufen. In Deutschland ist es die EEX Börse Leipzig. Lediglich 19 Prozent des Strompreises erhält der Stromanbieter für die Stromerzeugung, Beschaffung und Lieferung.

Strompreisentwicklung

Der durchschnittliche Strompreis hat sich seit der Jahrtausendwende für einzelne Verbraucher von 13,94 auf Rekordkosten von 29,16 Cent pro Kilowattstunde mehr als verdoppelt. Dies entspricht einer Steigerung von 109 Prozent in den vergangenen Jahren und damit einer jährlichen Steigerung von 6 Prozent. In den 29,16 Cent pro Kilowattstunde sind alle erwähnten Kosten enthalten.

Treiber sind hier vor allem die Kosten für Abgaben, Umlagen und Steuern, die sich von 5,19 Cent auf 16,1 Cent fast verdreifacht haben. Der an der Börse gehandelte Strompreis ist im Vergleichszeitraum von 2016 bis 2017 nur um 31 Prozent gestiegen. Bis Ende des Jahres ist mit einem weiteren Anstieg der Strompreise für die Verbraucher zu rechnen.

So können Verbraucher sparen

"Verivox", eines der größten Verbraucherportale, kennt die steigenden Strompreise für einzelne Verbraucher. Laut Verivox zahlen Verbraucher mit einem jährlich durchschnittlichen Stromverbrauch einer mehrköpfigen Familie von 4000 Kilowattstunden aktuell 1210€. Im Jahr 2000 waren es, trotz des Monopols der Energiewirtschaft, 492€ bei 3500 Kilowattstunden. Mit seinen Energiemarktanalysen zeigt das Portal ausführlich das Geschehen auf dem Strom- und Gasmarkt. Verbraucher können ihre Daten eingeben und Stromkosten vergleichen. So haben sie die Möglichkeit bei den Strompreisen zu sparen. Auch Zeppelin Streif Baulogistik bietet als Spezialanbieter für Baustrom den Mitarbeitern seiner Kunden einen besonderen Tarif an. So können die Mitarbeiter von einem Wechselbonus von bis zu 350€ profitieren und sind bis zu 2 Jahren sicher vor Strompreiserhöhungen.

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Quellen und weitere Informationen:

1-stromvergleich.com/strom-report/strompreis/
https://www.stromvergleich.de/strompreise
1-stromvergleich.com/strom-report/strompreis/
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/strompreis-2017-eeg-umlage-steigt-auf-6-88-cent/14688174.html
www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Studien/090318_IfnE-Studie_AEE-BEE-Ausbau-EEStrom2020.pdf (S. 35-37)
http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/strompreise-fuer-verbraucher-steigen-boersen-strompreise-sinken-auf-rekordtiefs
http://www.die-stromsparinitiative.de/stromkosten/energiewende-strompreise-und-eeg/index.html
www.finanzen.net/rohstoffe/eex-strom-phelix-baseload-year-future (Stand: 30.03.2017)
https://www.swu.de/privatkunden/service/strom/umlagen-und-abgaben/
https://de.wikipedia.org/wiki/Strompreishttps://
www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Dossier/eeg.html?cms_docId=71802
http://www.wie-energiesparen.info/fakten-wissen/der-strompreis-wie-setzt-er-sich-zusammen/
https://www.stromvergleich.de/strompreise
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/strompreis-2017-eeg-umlage-steigt-auf-6-88-cent/14688174.html
www.bee-ev.de/fileadmin/Publikationen/Studien/090318_IfnE-Studie_AEE-BEE-Ausbau-EEStrom2020.pdf (S. 35-37)
http://www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/strompreise-fuer-verbraucher-steigen-boersen-strompreise-sinken-auf-rekordtiefs
http://www.die-stromsparinitiative.de/stromkosten/energiewende-strompreise-und-eeg/index.html
http://www.verivox.de/
http://www.verivox.de/strompreisentwicklung/
https://www.swu.de/privatkunden/service/strom/umlagen-und-abgaben/
https://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis
https://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Dossier/eeg.html?cms_docId=71802
www.finanzen.net/rohstoffe/eex-strom-phelix-baseload-year-future (Stand: 30.03.2017)